Vom Seehecht bis zum Nahrungsnetz, von molekulargenetischen Werkzeugen bis zur Unterwasserakustik: Tauche ein in unsere aktuelle Forschung
Topics
Globale Biodiversitätsziele holen wissenschaftliche Erkenntnisse ein
Die UN-Dekade der Biodiversität (2011 – 2020) war von einem starken Anstieg der Forschungs- und Politikbemühungen geprägt, den Verlust der Biodiversität zu stoppen. Die 2010 verabschiedeten Aichi-Ziele wurden jedoch oft dafür kritisiert, die Vielfalt der marinen Biodiversität nicht vollständig abzubilden. Das neue GBF, das auf der COP15 beschlossen wurde, zielt nun darauf ab, diese Lücken zu schließen.
Wusstest du schon?
Einzelliges Plankton deckt einen Größenbereich ab, der mit dem Größenunterschied zwischen einem kleinen Fisch und einer Stadt wie Oldenburg vergleichbar ist.
Schattensegel zur Erholung von Korallenriffen
Tropische Korallenriffe verändern sich. Einige Forscher vermuten, dass moderne tropische Riffe die Form eines Lebensraummosaiks annehmen könnten. Jeder Fleck des Mosaiks sind kleine Patch-Habitate verschiedener Regimetypen (z.B. korallen-, schwamm- oder algendominiert), die nebeneinander existieren.
Das Wattenmeer und seine Stakeholder
Das Wattenmeer bildet das größte zusammenhängende Wattgebiet der Welt. Es ermöglicht das Gedeihen von Meeresorganismen in allen Formen und Größen und zieht andere wandernde Arten wie Vögel und Robben aus großer Entfernung an. Der Klimawandel und andere anthropogene Einflüsse haben jedoch das Gleichgewicht des Wattenmeeres gestört.
Fördermittel für neues Projekt zur Meeresinfrastruktur
Ozeane sind überlebenswichtig für den Transport von Gütern und Daten – doch steht es nicht gut um sie. Wie können wir den Nutzen für die Menschen und den Schutz der Meere in Einklang bringen? Wie kann das Meer nachhaltig genutzt und geschützt werden?
Eine Spritze gegen Hitze?
Könnte eine probiotische ‚Impfung‘ tropische Korallen vor Umweltstress schützen? Bereits seit den 80er Jahren beobachten Forscherinnen und Forscher großräumige Korallenbleichen, verursacht insbesondere durch den Klimawandel und die dadurch unaufhörlich steigenden Wassertemperaturen unserer Ozeane.
Südsommer in der Retorte
Sexuelle Fortpflanzung von Südseekorallen in Deutschland erstmalig gelungen – Im Aquarium der von Prof. Dr. Peter Schupp geleiteten Arbeitsgruppe Umweltbiochemie des ICBM ist Dr. Samuel Nietzer und Matthew Jackson jetzt erstmals in Deutschland ein wichtiger Schritt zum Erhalt von Steinkorallen gelungen.
Auf die Form kommt es an
Ob ein Organismus sich in seiner Umwelt durchsetzt, hängt stark von seiner Größe und seiner Gestalt ab. Eine internationalen Studie untersucht den außergewöhnlichen Formenreichtum von Phytoplankton, um den Einfluss entwicklungsgeschichtlicher Bedingungen auf die äußere Form und deren Beziehungen zur Artenvielfalt zu beleuchten.






