Das große GanzeWir erforschen die biologische Vielfalt des Meeres und ihre Funktion für das Ökosystem und den Menschen
Das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) ist ein Forschungsinstitut mit Sitz in Oldenburg. Es erforscht die marine Biodiversität und ihre Bedeutung für die Funktion der marinen Ökosysteme, für die Menschen, die mit diesen Ökosystemen verbunden sind, sowie für deren Governance. Dabei entwickelt es die wissenschaftlichen Grundlagen für den Meeresnaturschutz und das Ökosystemmanagement.
Wissenschaft trifft Kneipe
Nicht verpassen: Am Donnerstag, den 10. September 2026, gibt es wieder “Hirn vom Hahn”. In acht Kneipen in der Oldenburger Innenstadt werden 16 Kurzvorträge aus der Wissenschaft zu hören sein. Los geht es um 19:30 Uhr.
Auch zwei HIFMB-Wissenschaftlerinnen sind dabei und geben Einblicke in den internationalen Schiffsverkehr sowie Algen in der Arktis.
Die Ozeane sind nicht nur der artenreichste, sondern auch der größte Lebensraum – aufgrund ihrer Tiefe machen die Ozeane mehr als 90 Prozent des gesamten Lebensraums auf der Erde aus.
Sie regulieren das Klima, binden CO2 und sind eine wichtige Nahrungsquelle für den Menschen. Jeder zweite Atemzug, den wir nehmen, enthält Sauerstoff aus dem Meer.
Damit das Meer diese auch für den Menschen wichtigen Funktionen weiterhin erfüllen kann, braucht es intakte Lebensräume. Und diese wiederum sind abhängig von der marinen Biodiversität, also der Vielfalt der Arten, der genetischen Varianten der einzelnen Arten und der Ökosysteme.
Wie stark und in welcher Form diese biologische Vielfalt auf die globale Erwärmung und die vom Menschen verursachten Einflüsse reagiert, ist heute noch weitgehend unklar.
Marine Ökosysteme verändern sich – auch und gerade durch menschlichen Einfluss. Laut einer aktuellen Studie können zum Beispiel nur noch 13 Prozent der Ozeane als Wildnis bezeichnet werden.
Was bedeuten die Veränderungen in den marinen Ökosystemen für uns und welche Maßnahmen ergreifen wir, um ihnen zu begegnen?
Unser Ansatz ist interdisziplinär: Am HIFMB geht naturwissenschaftliche Forschung Hand in Hand mit sozialwissenschaftlicher Expertise bei der Analyse gesellschaftlicher und politischer Prozesse.
Biodiversitäts-
wandel
Biodiversitätsveränderungen bestimmen und vorhersagen
Ökosystem-
funktionen
Funktionale Folgen von Veränderungen verstehen
Schutz & Management
Biodiversität und Funktionen erhalten und ein sozio-ökologisches Management ermöglichen
Vom Seehecht bis zum Nahrungsnetz, von molekulargenetischen Werkzeugen bis zur Unterwasserakustik: Tauche ein in unsere aktuelle Forschung
Ob Korallenriffe oder menschlicher Darm: Stress ist Stress
Was haben der menschliche Darm und Korallenriffe gemeinsam? Sie weisen weder gemeinsame mikrobielle Taxa noch gemeinsame Wirte oder Zeitskalen auf, doch beide sind äußerst komplexe Ökosysteme, die bei Störungen dieselben mikrobiellen Signale liefern – und das hat Auswirkungen darauf, wo wir NICHT nach Antworten suchen sollten.
Wusstest du schon?
Einzelliges Plankton deckt einen Größenbereich ab, der mit dem Größenunterschied zwischen einem kleinen Fisch und einer Stadt wie Oldenburg vergleichbar ist.
Die Idee hinter HUMAN PROGRESS (HIPP27 Call)
Der HIPP27 HUMAN PROGRESS Call untersucht, wie Erkenntnisse aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zur Forschung in den Naturwissenschaften beitragen und dabei helfen können, komplexe Umweltprobleme anzugehen.
Rossella Alba zur Juniorprofessorin für Marine Policy and Management ernannt
Dr. Rossella Alba verstärkt das HIFMB als Juniorprofessorin für Marine Policy and Management. Die Professur ist eine gemeinsame Berufung mit dem Alfred-Wegener-Institut und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zuvor war sie als Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig und promovierte in Humangeographie an der Universität Trier
HIFMB auf der COP30 – BioAgora: Ozeanforschung in die Politik bringen
Auf der COP30 in Belém, Brasilien, wird Dr. Josie Antonucci di Carvalho vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) Europas Engagement hervorheben, Wissenschaft und Politik für den Schutz der marinen Biodiversität enger zu verbinden.
UNSER TEAM

Unsere Mitarbeiter sind das Herz und die treibende Kraft unserer Forschung.



