Das große GanzeWir erforschen die biologische Vielfalt des Meeres und ihre Funktion für das Ökosystem und den Menschen
Das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) ist ein Forschungsinstitut mit Sitz in Oldenburg. Es erforscht die marine Biodiversität und ihre Bedeutung für die Funktion der marinen Ökosysteme, für die Menschen, die mit diesen Ökosystemen verbunden sind, sowie für deren Governance. Dabei entwickelt es die wissenschaftlichen Grundlagen für den Meeresnaturschutz und das Ökosystemmanagement.
Artist-in-Residence 2027: Ausschreibung
Die Ausschreibung für das ArtWaves Artist-in-Residence Programm 2027 ist nun eröffnet.
ArtWaves bringt Künstler und Meeresforscher zusammen, um Veränderungen der marinen Artenvielfalt zu erforschen und wissenschaftliche Erkenntnisse durch Kunst zu vermitteln.
Bewerbungsschluss: 11. Oktober 2026
Die Ozeane sind nicht nur der artenreichste, sondern auch der größte Lebensraum – aufgrund ihrer Tiefe machen die Ozeane mehr als 90 Prozent des gesamten Lebensraums auf der Erde aus.
Sie regulieren das Klima, binden CO2 und sind eine wichtige Nahrungsquelle für den Menschen. Jeder zweite Atemzug, den wir nehmen, enthält Sauerstoff aus dem Meer.
Damit das Meer diese auch für den Menschen wichtigen Funktionen weiterhin erfüllen kann, braucht es intakte Lebensräume. Und diese wiederum sind abhängig von der marinen Biodiversität, also der Vielfalt der Arten, der genetischen Varianten der einzelnen Arten und der Ökosysteme.
Wie stark und in welcher Form diese biologische Vielfalt auf die globale Erwärmung und die vom Menschen verursachten Einflüsse reagiert, ist heute noch weitgehend unklar.
Marine Ökosysteme verändern sich – auch und gerade durch menschlichen Einfluss. Laut einer aktuellen Studie können zum Beispiel nur noch 13 Prozent der Ozeane als Wildnis bezeichnet werden.
Was bedeuten die Veränderungen in den marinen Ökosystemen für uns und welche Maßnahmen ergreifen wir, um ihnen zu begegnen?
Unser Ansatz ist interdisziplinär: Am HIFMB geht naturwissenschaftliche Forschung Hand in Hand mit sozialwissenschaftlicher Expertise bei der Analyse gesellschaftlicher und politischer Prozesse.
Biodiversitäts-
wandel
Biodiversitätsveränderungen bestimmen und vorhersagen
Ökosystem-
funktionen
Funktionale Folgen von Veränderungen verstehen
Schutz & Management
Biodiversität und Funktionen erhalten und ein sozio-ökologisches Management ermöglichen
Vom Seehecht bis zum Nahrungsnetz, von molekulargenetischen Werkzeugen bis zur Unterwasserakustik: Tauche ein in unsere aktuelle Forschung
Vom „heorischen Zeitalter“ bis zur „Krill-Party“: Dilemmata der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Wissenschaftlichen Ausschuss für Antarktisforschung (SCAR)
Anfang August versammelten sich 1.400 Antarktis-Experten in der norwegischen Hauptstadt Oslo zur 12. Open-Science-Konferenz des Wissenschaftlichen Ausschusses für Antarktisforschung (SCAR), die vom 8. bis 19. August stattfand. Alle zwei Jahre bietet die SCAR-Konferenz der Antarktisforschungsgemeinschaft eine Plattform, um laufende und aktuelle Studien vorzustellen, Kontakte zu knüpfen sowie Forschungs- und Naturschutzinfrastrukturen und -politik zu diskutieren. Mit …
Wusstest du schon?
Einzelliges Plankton deckt einen Größenbereich ab, der mit dem Größenunterschied zwischen einem kleinen Fisch und einer Stadt wie Oldenburg vergleichbar ist.
Photosymbiose auf unserer Türschwelle: Laborexkursion nach Helgoland
Unsere Gruppe ist im letzten Jahr rasant gewachsen. Die Erweiterung von zwei auf elf Mitglieder ist spannend, aber nun, da wir offiziell eine „Gruppe“ sind, war es Zeit für unseren ersten Laborausflug. Die HIFMB-Fokusgruppe „Photosymbiose“ packte die Sammeleimer ein und machte sich auf den Weg zu Deutschlands einziger echter vorgelagerter Insel: Helgoland.
Kipppunkte: Die Spitze des Eisbergs
Wir begannen unsere Reise im Jahr 2025 als HIPP-Kohorte „Making Sense of Tipping Points for Biodiversity: Ecosystem and Societal Perspectives“ – als eine Gruppe von Forschenden, die aus unterschiedlichen Perspektiven wie Ökologie, Mathematik und Humangeographie arbeiten. Die häufige Verwendung des Begriffs „Tipping“ in den Umweltwissenschaften und in politischen Überlegungen stand im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Diskussionen, …
Ob Korallenriffe oder menschlicher Darm: Stress ist Stress
Was haben der menschliche Darm und Korallenriffe gemeinsam? Sie weisen weder gemeinsame mikrobielle Taxa noch gemeinsame Wirte oder Zeitskalen auf, doch beide sind äußerst komplexe Ökosysteme, die bei Störungen dieselben mikrobiellen Signale liefern – und das hat Auswirkungen darauf, wo wir NICHT nach Antworten suchen sollten.
UNSER TEAM

Unsere Mitarbeiter sind das Herz und die treibende Kraft unserer Forschung.



