Vom Seehecht bis zum Nahrungsnetz, von molekulargenetischen Werkzeugen bis zur Unterwasserakustik: Tauche ein in unsere aktuelle Forschung
Topics
HIFMB auf der COP30 – BioAgora: Ozeanforschung in die Politik bringen
Auf der COP30 in Belém, Brasilien, wird Dr. Josie Antonucci di Carvalho vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) Europas Engagement hervorheben, Wissenschaft und Politik für den Schutz der marinen Biodiversität enger zu verbinden.
Wusstest du schon?
Einzelliges Plankton deckt einen Größenbereich ab, der mit dem Größenunterschied zwischen einem kleinen Fisch und einer Stadt wie Oldenburg vergleichbar ist.
Photosymbiosen: Ein Zufall der Evolution?
Die neue Arbeitsgruppe “Photosymbiose” untersucht das Zusammenleben von Wirtstieren und Algen – der Europäische Forschungsrat fördert mit 1 489 000 Euro
Inside COP 16 (United Nations Biodiversity Conference)
Noch bis zum 1. November tagen in Cali in Kolumbien Regierungsvertreterinnen, internationale Organisationen, Wissenschaftler, NGOs uvm., um Strategien zum Schutz der biologischen Vielfalt zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zu verhandeln. Dr. Ute Jacob aus dem HIFMB Transferbüro hat einen offiziellen Beobachterstatus und ist in Cali vor Ort.
Vom ganz Kleinen zum großen Ganzen: Eine neue Ära der Mikrobiologie
Mikroben waren die meiste Zeit in der Geschichte unseres Planeten die einzige Lebensform auf der Erde. Auch heute noch stellen sie den Großteil der Arten und sind lebenswichtig für die Gesundheit unseres Planeten: Sie produzieren einen Großteil unseres Sauerstoffs, unterstützen Pflanzen beim Wachsen, halten biogeochemische Zyklen aufrecht und erhalten so unsere Ökosysteme.
„Belonging“ erkunden: Ein Tag auf der Insel Spiekeroog
Unser 1-tägiger Retreat auf der Insel diente dazu, als Marine Governance Gruppe weiter zusammenzuwachsen und sich mit dem Thema „Belonging“ auseinanderzusetzen. Schon die Überfahrt mit dem kleinen Schnellboot, welches bei jeder Welle stark ins Wanken geriet, warf die Frage auf „Do we actually belong here?“ – auf dem Wasser zwischen all dem Schiffsverkehr mitten im Nationalpark Wattenmeer, umgeben von unzähligen marinen Lebewesen, die alle von diesem seltenen und bedrohten Habitat abhängen.
Schlamm und die Frage des Zugangs zum Meeresboden – Beobachtungen zur Probenentnahme in seichtem Gewässer
For many of us, unless it is part of our everyday work, the seabed is probably a space we think little about. But the seabed, as the recent decision by Norway to undertake mining within its national waters revealed, is a space where accessibility and usage rights are contentious and political. This becomes even more profound when we start to ask about the seabed beyond national jurisdiction where there is a lack of clear ‘ownership’. To whom does the seabed belong?
Die Wiederbelebung von PALAOA – eine akustische Heimkehr
Langsam sinkt die beeindruckende Lanze ins Eis. Mit ihren kunstvoll verschraubten Kupferplatten erinnert sie an ein wissenschaftliches Instrument nach Jules Verne. Sie ist an einer riesigen Anlage mit heulenden Dieselmotoren befestigt, die eine langsame, primitive Kraft ausstrahlt. Vielleicht genau die Art von primitiver Kraft und Geduld, die man braucht, um 100 m dickes Schelfeis zu schmelzen. Wir befinden uns in der Antarktis auf dem Eckstroem-Schelfeis und schmelzen Löcher, um unser passives akustisches Observatorium nach einer zweijährigen Datenpause aufgrund eines Schelfeisabbruchs im Februar 2022 endlich wieder in Betrieb zu nehmen.






